Das Wort „Trimmen“ kommt aus dem Englischen und bedeutet eigentlich „zurechtmachen — zurechtschneiden — zurechtstutzen“. Bei uns wird Trimmen für das in der Fachsprache gemeinte „hand stripping“ verwendet. Damit bezeichnet man die Technik, für das Entfernen des „alten“ Deckhaares durch herauszupfen mit der Hand.

Rechtzeitig vorbereiten

Damit es später auf dem Trimmtisch keine Probleme gibt, können Sie schon einmal üben. Welpen gewöhnen Sie an die Trimm-Prozedur, indem Sie sie mehrmals pro Woche auf einen Tisch setzen und für geduldiges Stillsitzen belohnen – zum Beispiel mit einem Leckerli.
Bürsten und kämmen Sie außerdem das Fell Ihres kleinen Freundes, auch wenn es noch keinen Effekt hat. Dann kommt im Hundesalon keine Angst vor der Massage mit dem Trimmesser auf.

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Wenn Sie bei Ihrem Liebling das Hundefell trimmen wollen, fangen Sie nicht zu früh damit an. Erst ab dem dritten Monat, manchmal noch später, lohnt sich ein Besuch beim Hundefriseur. Die Haare Ihres Hundes verändern sich in den ersten Lebenswochen noch stark: Sie können bei einem Welpen erst ganz weich und später hart und fest sein. Noch weiches Fell sollte nicht getrimmt werden.
Kleiner Tipp: Wenn Ihr Hund beginnt sich zu kratzen und Haare verliert, dann versucht er die abgestorbenen Haare selbst zu entfernen. Sie können schon mit einem leichten Zupfen Haare aus dem Fell lösen? Dann ist es Zeit für den ersten Trimmversuch.

Regelmäßige Fellpflege einplanen

Wenn Ihr vierbeiniger Freund die Friseursitzungen gut annimmt, sollten Sie im Abstand von drei bis vier Monaten das Hundefell trimmen lassen. Wie oft Sie dies tun, ist von der jeweiligen Rasse und der Haarbeschaffenheit abhängig. Sorgen Sie aber für einen regelmäßigen Rhythmus – so erzielen Sie sogar einen sogenannten „rolling coat“. Das bedeutet, dass zum Zeitpunkt des Trimmens bereits ausreichend neues Deckhaar nachgewachsen ist und somit keine Löcher im Fell entstehen.

Beim Friseurbesuch sollten Sie mehrere Stunden einplanen. Tipp: Diese Zeit können Sie verkürzen, indem Sie selbst alle 14 Tage überstehendes Haar vorsichtig auszupfen.

Rauhaartrimmen:

Wird das bei bestimmten Rauhaar-Rassen wie zum Beispiel Rauhaardackel, Grossterrier-Rassen, Cairn-Terrier, Scottisch-Terrier etc., nicht gemacht, kann es zu starkem Juckreiz kommen.

Weichtrimmen:

Andere Hunderassen wie beispielsweise der englische- oder amerikanische- Cockerspaniel, Flat-Coated Retriever, Afgahne etc, werden nur an der Rückenpartie getrimmt.
Auch für das Trimmen der Hunde, gibt es verschiedene Techniken, die wir Fachgerecht einsetzen.

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